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Перевод песни Dornröschen (Unheilig)

Dornröschen Рейтинг: 5 / 5    3 мнений


Dornröschen

Спящая красавица

Vor Zeiten waren ein König und eine Königin. Die sprachen jeden Tag: „Ach, wenn wir doch ein Kind hätten...“ und kriegten immer keins. Da trug es sich zu als die Königin einmal im Bade saß, dass ein Frosch aus dem Wasser ans Land kroch und zu ihr sprach:
„Dein Wunsch wird erfüllt werden. Eh ein Jahr vergeht, wirst du eine Tochter zur Welt bringen.“
Was der Frosch gesagt hatte, das geschah. Die Königin gebahr ein Mädchen. Das war so schön, dass der König vor Freude sich nicht zu lassen wusste und ein großes Fest anstellte. Er lud nicht bloß seine Freunde, Verwandten und Bekannten, sondern auch die weisen Frauen dazu ein damit sie dem Kind hold und gewogen wären. Es waren ihrer dreizehn in seinem Reich, weil er aber nur zwölf goldene Teller hatte, von welchen sie essen sollten, so musste eine von ihnen daheim bleiben.
Das Fest wurde mit aller Pracht gefeiert und als es zu Ende war, beschenkten die weisen Frauen das Kind mit ihren Wundergaben: Die eine mit Tugend, die andere mit Schönheit, die dritte mit Reichtum und somit allem was auf der Welt zu wünschen ist.
Als elf ihre Sprüche getan hatten, trat plötzlich die dreizehnte herein. Sie wollte sich dafür rächen, dass sie nicht eingeladen war. Ohne jemand zu grüßen oder nur anzusehen, rief sie mit lauter Stimme:
„Die Königstochter soll sich in ihrem fünfzehnten Jahr an einer Spindel stechen und tot hinfallen.“
Und ohne ein Wort weiterzusprechen, drehte sie sich um und verließ den Saal. Alle waren erschrocken, da trat die zwölfte heran, die ihren Wunsch noch übrig hatte. Und weil sie den bösen Spruch nicht aufheben, sondern nur mildern konnte, so sagte sie:
„Es soll aber kein Tod sein, sondern ein hundertjähriger tiefer Schlaf, in den die Königstochter fällt.“
Der König, der sein liebes Kind vor dem Unglück gern bewahren wollte, ließ den Befehl ausgeben, dass alle Spindeln im ganzen Königreich verbrannt werden sollten. Dem Mädchen aber wurden die Sprüche der weisen Frauen alle erfüllt, denn es war so schön, sittsam, freundlich und verständig, dass es jedermann, der es ansah haben musste. Es geschah, dass an dem Tag, wo es gerade fünfzehn Jahre alt wurde, der König und die Königin nicht zu Hause waren und das Mädchen ganz allein im Schloss zurückblieb.
Da ging es allerorten herum, besah Stuben und Kammern wie es Lust hatte und kam endlich auch zu einem alten Turm. Es stieg die enge Wendeltreppe hinauf und gelangte zu einer kleinen Tür. In dem Schloss steckte ein alter Schlüssel. Als es umdreht, sprang die Tür auf und da saß in einem kleinen Stübchen eine alte Frau mit einer Spindel und spann emsig ihren Flachs.
„Guten Tag du altes Mütterchen.“, sprach die Königstochter, „Was machst du da?“
„Ich spinne.“, sagte die Alte und nickte mit dem Kopf.
„Was ist das für ein Ding, das so lustig herumspringt?“, sprach das Mädchen, nahm die Spindel und wollte auch spinnen. Kaum hatte sie aber die Spindel angerührt, so ging der Zauberspruch in Erfüllung und sie stach sich in den Finger.
In dem Augenblick aber wo sie den Stich empfand, fiel sie auf das Bett nieder, das da stand und lag in einem tiefen Schlaf. Und dieser Schlaf verbreitete sich über das ganze Schloss. Der König und die Königin, die eben heimgekommen und in den Saal getreten waren, fingen an zu schlafen, und der ganze Hofstaat mit ihnen. Da schliefen auch die Pferde im Stall, die Hunde im Hof, die Tauben auf dem Dach, die Fliegen an der Wand. Das Feuer, dass auf dem Herd flackerte, wurde still und schlief ein. Und der Braten hörte auf zu brutzeln. Und der Koch, der dem Küchenjungen, weil er etwas vergessen hatte, an den Haaren ziehen wollte, ließ ihn los und schlief. Und der Wind legte sich und auf den Bäumen vor dem Schloss regte sich kein Blättchen mehr. Rings um das Schloss aber, begann eine Dornenhecke zu wachsen. Sie wurde jedes Jahr höher und sog endlich das ganze Schloss und wuchs darüber hinaus, dass gar nichts mehr davon zu sehen war, selbst nicht die Fahne auf dem Dach.
Es ging aber die Sage in dem Land von dem schönen schlafenden Dornröschen, denn so wurde die Königstochter genannt, so dass von Zeit zu Zeit Königssöhne kamen und durch die Hecke in das Schloss dringen wollten. Es war ihnen aber nicht möglich, denn die Dornen hielten fest zusammen als hätten sie Hände. Die Jünglinge blieben darin hängen, konnten sich nicht wieder losmachen und starben eines jämmerlichen Todes. Nach langen, langen Jahren kam wieder einmal ein Königssohn in das Land und hörte wie ein alter Mann von der Dornenhecke erzählte. Es solle ein Schloss dahinter stehe, in welchem eine wunderschöne Königstochter, Dornröschen genannt, schon seit hundert Jahren schliefe. Und mit ihr schliefen der König und die Königin und der ganze Hofstaat.
Er wusste aber auch, dass schon viele Königssöhne gekommen wären und versucht hätten, durch die Dornenhecke zu dringen, aber sie wären darin hängengeblieben und eines traurigen Todes gestorben. Da sprach der Jüngling:
„Ich fürchte mich nicht. Ich will hinaus und das schöne Dornröschen sehen“
Der gute Alte mochte ihm abraten wie er wollte. Er hörte nicht auf seine Worte. Nun waren aber gerade die hundert Jahre verflossen und der Tag war gekommen wo Dornröschen wieder erwachen sollte. Als der Königssohn sich der Dornenhecke nährte, waren es lauter schöne große Blumen. Die taten sich von selbst auseinander und ließen ihn unbeschädigt hindurch, und hinter ihm taten sie sich wieder als eine Hecke zusammen. Im Schlosshof sah er die Pferde und die Jagdhunde liegen und schlafen. Auf dem Dach saßen die Tauben und hatten das Köpfchen unter die Flügel gesteckt. Und als er in das Haus kam, schliefen die Fliegen an der Wand. Der Koch in der Küche hielt die Hand als wolle er den Jungen anpacken, und die Magd saß vor dem schwarzen Huhn, das gerupft werden sollte. Da ging er weiter und sah im Saal den ganzen Hofstaat liegen und schlafen. Und oben beim dem Thron lagen der König und die Königin. Da ging er noch weiter und alles war so still, dass man seinen Atem hören konnte. Endlich kam er zu dem Turm und öffnete die Tür zu der kleinen Stube, in welcher Dornröschen schlief.
Da lag es und war so schön, dass er die Augen nicht abwenden konnte. Und er bückte sich und gab ihr einen Kuss. Wie er es mit dem Kuss berührt hatte, schlug Dornröschen die Augen auf, erwachte und blickte ihn ganz freundlich an. Da gingen sie zusammen herab und der König erwachte, und die Königin und der ganze Hofstaat und sahen einander mit großen Augen an. Und die Pferde im Hof standen auf und schüttelten sich. Die Jagdhunde sprangen und wedelten, die Tauben auf dem Dach zogen das Köpfchen unter dem Flügel hervor, sahen umher, und flogen ins Feld. Die Fliegen an der Wand krochen weiter. Das Feuer in der Küche erhob sich und flackerte. Und der Koch gab dem Jungen eine Ohrfeige, dass er schrie. Und die Magd rupfte das Huhn fertig.
Und da wurde die Hochzeit des Königssohns mit dem Dornröschen in aller Pracht gefeiert. Und sie lebten vergnügt bis an ihr Ende.
Dornröschen

Жили-были король с королевой, и каждый день они говорили: "Ах, если бы у нас родился ребёнок!" А детей у них не было. Но вот однажды, когда королева сидела в купальне, вылезла из воды на берег лягушка и говорит ей:
- Твоё желание исполнится. Не пройдёт и года, как ты родишь на свет дочь.
Как лягушка сказала, так и случилось - родила королева девочку. И была эта девочка такая прекрасная, что король на радостях устроил большой пир. И созвал он на этот пир не только своих родных, друзей и знакомых, но и ворожей, чтобы они были к ребёнку доброжелательны и милостивы. Но ворожей было в королевстве ровным счётом тринадцать, а золотых тарелок, на которых они должны были есть, было у короля всего лишь двенадцать. Поэтому одной из ворожей пришлось остаться дома.
Пир устроили на славу, а когда праздник кончился, ворожеи одарили ребёнка чудесными дарами: одна - добродетелью, другая - красотой, третья - богатством. Так они одарили его всем, что только можно пожелать на свете.
Когда одиннадцать произнесли свои пожелания, явилась вдруг тринадцатая. Ей хотелось отомстить за то, что её не пригласили на пир. Ни с кем не здороваясь, она воскликнула громким голосом:
- Когда королевне исполнится пятнадцать лет, она уколется о веретено и тут же упадёт замертво!
И, сказав это, повернулась и вышла из зала. Всех охватил ужас. Но тогда выступила двенадцатая ворожея - она не высказала ещё своего пожелания. Отменить роковое предсказание она уже не могла, но смягчила его, сказав:
- Но то будет не смерть, а глубокий сон, в который королевна погрузится на сто лет.
Король хотел уберечь свою любимую дочь от несчастья и приказал сжечь все веретена во всём королевстве. А девочка росла, и исполнились все пожелания ворожей: она была так красива, скромна, приветлива и умна, что всякий, кто её раз увидел, должен был ее полюбить. В тот день, когда ей исполнилось пятнадцать лет, короля и королевы не было дома, и девушка осталась в замке одна. Пошла она бродить по замку, заглядывала в комнаты и каморки, куда только ей вздумалось.
Наконец она подошла к старой башне, поднялась по узкой витой лестнице и очутилась у небольшой двери. В замке торчал ржавый ключ. Девушка повернула его - и дверь распахнулась. Видит королевна - перед ней маленькая светёлка, а в светёлке сидит у веретена старушка и прилежно прядёт пряжу.
- Здравствуй, бабушка! - сказала королевна. - Что ты тут делаешь?
- Пряжу пряду, - ответила старуха и кивнула ей головой.
- А что это у тебя тут так весело вертится? - спросила девушка, взяла веретено и хотела было тоже взяться за пряжу. Но не успела она прикоснуться к веретену, как сбылось роковое предсказание: она уколола веретеном палец.
И в тот же миг, когда она почувствовала укол, она упала на постель, стоявшую в светёлке, и погрузилась в глубокий сон. И сон напал на всех, кто был в замке: король с королевой, которые только что вернулись домой и вошли в зал, мгновенно уснули, а с ними уснули все придворные. Уснули кони в конюшнях и собаки на дворе, голуби на крыше, мухи на стенах. Даже огонь, весело пылавший в печи, затих и потух, и жаркое перестало шипеть и поджариваться. А повар хотел было вытаскать за волосы поварёнка, за то, что тот что-то напортил, но вдруг отпустил его и уснул. И ветер утих, и на деревьях около замка не шелохнулся ни один листочек. А вокруг замка вырос колючий шиповник и с каждым годом поднимался всё выше и выше. Вскоре он окружил и закрыл собою весь замок, и не было видно даже флага на башне.
Но по стране пошла молва о Спящей красавице - так прозвали королевну - и время от времени наезжали туда разные королевичи и пытались пробраться через густой шиповник к замку. Но это было невозможно: колючие шипы крепко сплелись между собой, словно держась за руки. Юноши запутывались в них, не в силах были вырваться и погибали мучительной смертью. После долгих, долгих лет в страну опять явился королевич и услыхал от одного старика про колючий шиповник, за которым будто стоит замок, а в замке вот уже сто лет спит прекрасная королевна - Спящая красавица. И спят с ней король, и королева, и все придворные.
Старик слыхал ещё от своего деда, что приходило уже немало королевичей, и все пытались пробраться сквозь шиповник, но они повисли на шипах и погибли жалкой смертью. И сказал тогда юноша:
- Я этого не боюсь. Я хочу туда отправиться и увидеть Спящую красавицу!
Напрасно добрый старик старался отговорить его. Королевич не послушался его совета. А к тому времени как раз минуло сто лет, и настал день, когда Спящей красавице суждено было снова проснуться. Подошёл королевич к шиповнику и видит: весь он усеян прекрасными, большими цветами. А кусты сами расступались перед ним и пропускали его целого и невредимого дальше, а потом снова смыкались за ним. На дворе замка королевич увидел коней и пятнистых гончих собак, и все они лежали и спали. На крыше сидели голуби, спрятав головки под крыло. Вошёл королевич в замок, видит: на стене спят мухи, а повар на кухне всё ещё держит руку в воздухе, чтобы схватить за волосы поварёнка, а повариха сидит перед чёрной курицей, которую она собиралась ощипать. Пошёл королевич дальше и видит: в зале лежат и спят все придворные, а наверху, возле трона, лежат король с королевой. Шёл королевич всё дальше и дальше, и всюду было так тихо, что он слышал даже собственное дыхание. Подошёл он наконец к башне, отворил дверь маленькой светёлки, в которой увидел Спящую красавицу.
Она лежала там и была так прекрасна, что королевич не мог оторвать от неё глаз, наклонился над ней и поцеловал её. Тут красавица проснулась, открыла глаза и приветливо взглянула на него. Потом они вместе сошли вниз. И вот проснулись и король с королевой, и все придворные и посмотрели удивлённо друг на друга. А на дворе поднялись кони и стали отряхиваться, вскочили гончие собаки и замахали хвостами; голуби на крыше высунули из-под крыльев свои головки, осмотрелись вокруг и полетели в поле; а мухи стали ползать по стене, огонь на кухне вновь запылал, загорелся, стал варить еду, и жаркое опять жарилось и шипело. А повар дал поварёнку такую пощёчину, что тот завизжал, а повариха стала скорей ощипывать курицу.
А королевич с прекрасной королевной отпраздновали пышную свадьбу и жили счастливо до самой смерти.
Спящая красавица

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